Bettwäsche waschen: die richtige Temperatur hält Farbe und Gewebe frisch
Die Waschtemperatur entscheidet, ob Ihre Bettwäsche nach dem Waschen noch gleich aussieht. Zu heiß schrumpft sie, zu kalt reicht es nicht für Hygiene.
Bettwäsche waschen: die richtige Temperatur
Die meisten waschen Bettwäsche zu heiß oder zu kalt. Beides schadet entweder dem Gewebe oder der Sauberkeit. Dieser Leitfaden zeigt die richtige Temperatur für jedes Material.
40 Grad genügt für regelmäßig gewaschene Bettwäsche. Das Pflegeetikett gibt den sichersten Hinweis.
- 40 Grad reicht für normal genutzte Bettwäsche aus Baumwolle oder Mikrofaser.
- 60 Grad empfiehlt sich bei stark verschmutzter oder lange gelagerter Wäsche.
- Pflegeetikett immer zuerst prüfen: Satin, Seide und Mischgewebe vertragen oft nur 30 Grad.
- Farbe erhalten: bunte Bettwäsche bei 30 bis 40 Grad waschen, damit die Farben nicht verblassen.
Bei welcher Temperatur Bettwäsche waschen?
Die richtige Temperatur hängt vom Material ab. Ein Blick auf das Pflegeetikett zeigt die Maximaltemperatur.
Baumwolle waschen: 40 oder 60 Grad?
Baumwolle ist das am häufigsten verwendete Material für Bettwäsche.
Weiße Bettwäsche aus Baumwolle verträgt 60 Grad ohne Probleme.
Farbige Baumwolle bleibt bei 40 Grad länger leuchtend und formstabil.
Microfaser und Synthetik: maximal 40 Grad
Polyester und Microfaser reagieren empfindlich auf hohe Waschtemperaturen.
Bei über 40 Grad verformen sich synthetische Fasern dauerhaft.
30 Grad reicht für regelmäßig genutzte Synthetikbettwäsche vollkommen aus.
Leinen, Satin und Mischgewebe: das Etikett entscheidet
Leinen verträgt bis 60 Grad, wird aber bei 40 Grad schonender gewaschen.
Satin und Seide gehören ins Schonwaschprogramm bei maximal 30 Grad.
Bei Mischgewebe gilt immer die Temperaturgrenze der empfindlichsten Faser.
Bei welcher Temperatur Bettwäsche waschen?
Die richtige Temperatur hängt vom Stoff und der Farbe ab. Diese vier Schritte zeigen, worauf es ankommt.
1. Pflegeetikett prüfen
Das Etikett sitzt am Nähtsaum des Bezugs. Dort steht die maximale Waschtemperatur.
Fehlt das Etikett, sind 40 Grad für die meisten Stoffe die sichere Wahl.
2. Bettwäsche nach Material sortieren
Baumwolle wäscht man bei 60 Grad, Leinen und Mikrofaser bei höchstens 40 Grad.
Helle und dunkle Bettwäsche immer getrennt waschen, damit Farben nicht abfärben.
3. Programm und Temperatur einstellen
Wählen Sie das Bettwäscheprogramm oder ein Schonwaschprogramm Ihrer Maschine.
Weiße Baumwolle darf bei 60 Grad, farbige Bettwäsche besser bei 40 Grad.
4. Flecken vorher behandeln
Frische Flecken sofort mit kaltem Wasser ausspülen, bevor sie eintrocknen.
Hartnäckige Stellen kurz mit Fleckenmittel einwirken lassen, dann erst in die Maschine.
- Hygiene und Milben: Milben sterben zuverlässig ab 60 Grad. Baumwollbettwäsche zwei- bis dreimal im Jahr heiß waschen.
- Farbige Bettwäsche: 40 Grad schützt die Farben. Bei regelmäßigem Waschen ist das hygienisch ausreichend.
- Energieverbrauch: 40 Grad verbraucht deutlich weniger Strom als 60 Grad. Das schont Umwelt und Geldbeutel.
- Flecken und Temperatur: Eiweißflecken am besten kalt vorspülen. Heißes Wasser backt sie dauerhaft in den Stoff.
- Empfindliche Stoffe: Seide und Wolle nicht heißer als 30 Grad waschen. Sonst zieht der Stoff ein.
Eine Stelle, die kein Waschprogramm erreicht
Das Waschen ist erledigt. Die Bettwäsche liegt frisch und glatt auf dem Bett.
Wie lange das so bleibt, hängt auch davon ab, was darunter liegt.
Auf einer einzelnen Matratze hält Bettwäsche verhältnismäßig lange frisch.
Bei zwei Matratzen nebeneinander entsteht eine Naht längs durch die Mitte des Bettes.
In diese Naht kommt beim Waschen nichts hinein. Sie bleibt, wie sie ist.
Beim Beziehen arbeitet man jedes Mal um diese Stelle herum, ohne sie zu erreichen.
Liegen beide Matratzen fest zusammen, gibt es diese Naht nicht mehr.
Der Bedbinder Deluxe verbindet zwei Matratzen fest. Er hält 550 kg und ist in 60 Sekunden befestigt.
Wer auf einer Matratze schläft, braucht ihn nicht. Er ist nur für Betten mit zwei Matratzen.
Was Kunden mit zwei Matratzen berichten
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Ohne Ritze schlafen.
„Wir haben ein Ehebett mit zwei Matratzen, daher immer eine große Ritze dazwischen. Mit dem Band ist es echt genial: keine Probleme mehr, und man kann ohne Ritze schlafen.“
Niemand schläft mehr in der Besucherritze.
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Es schläft sich so viel besser ohne Ritze.
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9,3 von 10 Kundenbewertung
Häufige Fragen
Soll man Bettwäsche immer bei 60 Grad waschen?
Nein. 60 Grad ist nur nötig bei starker Verschmutzung. Für normale Wäsche genügt 40 Grad und schont den Stoff.
In welchem Programm wäscht man Bettwäsche?
Das Bettwäsche-Programm oder der Schonwaschgang, je nach Stoff. Das Etikett zeigt die erlaubte Höchsttemperatur.
Kann man Bettwäsche auch mit 40 Grad waschen?
Ja. 40 Grad reicht für regelmäßig genutzte Bettwäsche. Farben und Fasern werden so geschont, der Stromverbrauch sinkt.
Warum niemals bei 40 Grad waschen?
Diese Aussage übertreibt. Im Alltag reicht 40 Grad. Nur bei sichtbar starker Verschmutzung lohnt sich eine höhere Temperatur.
Wie lese ich das Pflegeetikett für die Waschtemperatur richtig?
Das Wannensymbol zeigt die Höchsttemperatur. Eine Zahl darin, zum Beispiel 40, ist die Obergrenze. Darüber riskiert man Einlaufen.
Entfernt eine höhere Temperatur Flecken besser?
Nicht immer. Eiweißflecken wie Schweiß setzen sich bei Hitze fest. Solche Flecken zuerst kalt vorbehandeln, dann erst waschen.
Welche Temperatur empfiehlt sich für bunte Bettwäsche?
Bei 30 oder 40 Grad bleiben Farben kräftig. Höhere Temperaturen lassen dunkle Töne schneller verblassen.
Kann ich Bettwäsche nach dem Waschen in den Trockner geben?
Nur wenn das Etikett ein Trockner-Symbol zeigt. Baumwolle verträgt den Trockner oft, Satin oder Seide meist nicht.
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